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MYSTIKER keine HELDEN – Paulus: Schwachheit, Himmelsreise, Christusmystik (Christliche Mystik) MI09

Zeitlose Wahrheiten mit aktueller Bedeutung
– unter Punkt 3 zum Beispiel: Die spannendste Wirklichkeit ist nicht die Welt da draußen, sondern Gottes Gegenwart bei mir drinnen …

Vom Apostel Paulus kann man einiges lernen über den mystischen Weg,
1. der die eigene Schwachheit und Unvollkommenheit nicht ausschließt, sondern bei ihr beginnt,
2. der einen bis in den Himmel führt,
3. wobei immer klar ist, dass Christus der Mittelpunkt ist,
4. der Christen in einer Gemeinde zusammenführt und
5. über alle Unterschiede hinweg vereint.
Weiterführende Literatur: Mystiker. Der innere Weg zu Gott (Hg. Anselm Grün)

BETEN nicht NOTWENDIG

(Alltäglicher HUMOR mit einer Prise ERNST des Lebens)
Wer in diesen Tagen mit seiner Familie einen Einkauf plant, bemerkt sehr schnell, dass vieles nicht mehr selbstverständlich ist und daher kreative Alternativen gefragt sind: „Und wenn es wieder keine Tiefkühlkost gibt? Keinen Spinat? Kein Gefriergemüse? Keine Pommes?“ „Dann bring doch mal frische Sachen mit. Die gibt es eigentlich jeden Tag neu geliefert, und wir machen Kartoffeln mit Rührei! Oder Tomatensoße mit Hackfleisch und … ähm … Nudeln???“
Wenn in diesen Tagen manchmal nicht nur Einkaufs-, sondern auch Gemeinschaftsmöglichkeiten eingeschränkt sind, dann ist das vielleicht auch eine Gelegenheit, das Beten als eine Form der Unterhaltung neu zu entdecken und zu vertiefen. Dabei kann es vielleicht hilfreich sein, sich in Erinnerung zu rufen, dass Kommunikation nicht nur eine Einbahnstraße ist – nach dem Motto: „Ich rede pausenlos auf den anderen (Gott) ein, weil ich etwas von ihm will.“ Kommunkation lebt auch davon, dass ich stille werde und mal zuhöre, was der andere (Gott) mir sagen will.
Und dass manche Gebete schlicht nicht notwendig sind, das haben manche Schüler bereits viel früher begriffen als ihre Reli-Lehrer oder Pfarrer:
KOCHEN KÖNNEN
Als Teil des Homeschoolings veranstaltet der Reli-Lehrer eine Umfrage zum Thema Gebet. Eine der Fragen lautet: „Wer von Euch betet zu Hause vor dem Essen?“ Darauf eine der Antworten: „Wir beten nicht vor dem Essen. Bei uns ist das nicht notwendig. Mama und Papa KÖNNEN kochen!“
GOTTES STIMME HÖREN
Wer nun Lust hat, sich nicht nur mit (manchmal offenbar überflüssigen) Bittgebeten an Gott zu wenden, sondern auch einmal still zu werden und Gottes Reden zu hören, dem könnte vielleicht folgendes TheoLogo-Videotutorial nützlich sein:

MALEN hilft, weise ENTSCHEIDUNGEN zu treffen

(Alltäglicher HUMOR mit einer Prise ERNST des Lebens)
Vielfach wird in diesen Tagen angemerkt, dass die kommenden Wochen und Monate eine Gelegenheit sind, gewichtige Entscheidungen zu treffen: Wie wollen wir als Gesellschaft nicht nur durch diese Krise hindurch, sondern auch aus ihr heraus kommen? Wie wollen wir danach unser Zusammenleben gestalten?
Neben solchen grundsätzlichen Fragen stellen sich vielen von uns gerade auch ganz drängende Fragen, die unsere gesamte Existenz betreffen. Auch diese wollen sorgfältig abgewogen werden.
Gerade die Zurückgezogenheit und Stille, zu der wir jetzt vielfach geführt sind, bieten uns auch eine Gelegenheit, zur Besinnung zu kommen. Und sowohl ein gewisser HUMOR wie auch SPIEL können helfen, Abstand und Gelassenheit zu erlangen, die angesichts existentieller Herausforderungen nötiger sind denn je.
IN DEN SAND GESETZT
Jesus wurde einmal bedrängt von den religiös-politischen Verantwortlichen seiner Zeit. Diese forderten von ihm eine Entscheidung über Leben und Tod einer Mitbürgerin. ABER Jesus bückte sich einfach nur und malte mit dem Finger in den Sand … Als sie aber nicht aufhörten, ihn zu bedrängen und herauszufordern, da stand er auf und gab ihnen eine weise Antwort, mit der so niemand gerechnet hatte …
(nachzulesen in: Die Bibel, Johannesevangelium, Kapitel 8, Verse 1-11)

Mit Humor LEIDVOLLES ERTRAGEN und VERARBEITEN …

(Alltäglicher HUMOR mit einer Prise ERNST des Lebens)
Eine exzellente Hilfe, wie man Leidvolles der persönlichen wie der gemeinschaftlichen Geschichte mit Humor verarbeiten kann, ist die Sammlung jüdischer Witze mit dem Titel „… wenn wir nur alle gesund sind!“ (Mein Buchtipp für diese Tage, wenngleich manche Formen jüdischen Humors für unsere deutsche Anständigkeit und Korrektheit einem stellenweise fast bedenklich und unerträglich erscheinen mögen – wie in dem Beispiel unten.)
Juden erlebten vielfach das Leid, Flüchtlinge sein zu müssen, von Nazis verfolgt und ausgerottet und wegen Geldgeschäften diffamiert zu werden. Dennoch haben sie über die Jahrhunderte einen Humor entwickelt, der ihnen offenbar hilft, all solches zu verarbeiten, und der sie daran erinnert, dass auch die größte Bedrohung einmal „ausgeschissen“ haben wird.
Und merke: Wer keine Toiletten braucht, der braucht vermutlich auch weniger Toilettenpapier …
AUSGESCHISSEN
Deutschland im Jahre 1948. Der Architekt führt mit einem Beamten des Bauamtes die Schlussabnahme eines gerade fertiggestellten Wohngebäudes durch.
Der Beamte fragt:
„Wo sind denn hier die Toiletten?“
Der Architekt:
„Die brauchen wir in diesem Haus nicht. Unten wohnen Flüchtlinge, die rennen wegen jedem Mist aufs Amt. In der Mitte wohnen ehemalige Nazis, die haben ausgeschissen, und oben, da wohnen Spekulanten, die bescheißen sich gegenseitig.“

Sich mutig neuen HERAUSFORDERUNGEN stellen …

(Alltäglicher HUMOR, mit einer Prise ERNST des Lebens)
Wir alle sind in diesen Tagen gefordert, uns Herausforderungen zu stellen, um die wir noch vor wenigen Tagen einfach einen Bogen gemacht hätten. Viele Eltern sehen sich beispielsweise in diesen Tagen vor die Herausforderung gestellt, ihren Kindern Abgründe der Mathematik verstehen zu helfen, von denen sie glaubten, nie mehr mit ihnen konfrontiert zu werden. Hier mein Lieblingsbeispiel, um auch jüngeren Schulkindern schon auf leichte Weise ein schwieriges Themengebiet der Mathematik verständlich zu machen:
RECHNEN MIT NEGATIVEN ZAHLEN:
Der Schulbus hält an der ersten Haltestelle und es steigen zwei Schüler ein.
Bei der nächsten Haltestelle steigen drei weitere Schüler ein.
Bei der dritten Haltestelle steigen vier Schüler aus.
Bei der nächsten Haltestelle steigen drei Schüler aus.
Frage:
Wie viele Schüler müssen bei der nächsten Haltestelle einsteigen, damit niemand mehr im Bus sitzt?

„SOLIDARITÄT ist das Gebot der Stunde!“

(Alltäglicher HUMOR, mit einer Prise ERNST des Lebens)
Leute, Ihr habt die Kanzlerin gestern Abend gehört. Also: Denkt beim Einkaufen, beim Freizeitverhalten, bei der Gesundheitsvorsorge nicht nur an Euch, sondern auch an die Anderen (und haltet Abstand)!
Und: Lasst Euch auch nicht verrückt machen, sondern gebraucht weiterhin Euren Verstand! Dazu:
KANISTER.
Grün geht zum Arzt, um sich untersuchen zu lassen. Nachdem der Arzt ihn gründlich untersucht hat, sagt er ihm, dass er in den nächsten Tagen eine Urinprobe vorbeibringen soll.
Zwei Tage später gibt Grün in der Arztpraxis einen 10-Liter-Kanister ab, der bis oben hin mit Urin gefüllt ist. Der Arzt wundert sich, sagt aber nun, dass er in einer Woche noch einmal wiederkommen soll. Nach einer Woche ist Grün wieder in der Praxis. Der Arzt erklärt ihm, dass er vollkommen gesund ist.
Zu Hause erzählt Grün freudestrahlend seiner Frau:
„Sarah, stell dir vor: Ich bin gesund, du bist gesund, unsere Tochter ist gesund und unser Sohn ist auch gesund. Außerdem sind die Magd, der Knecht, das Pferd und der Hund ebenfalls gesund!“

„… wenn wir nur alle gesund sind!“

(Alltäglicher HUMOR mit einer Prise ERNST des Lebens)
„… wenn wir nur alle gesund sind!“ In der Einleitung zu seiner so betitelten Sammlung jüdischer Witze führt Hans-Werner Wüst aus: „ein guter Witz sollte insbesondere Heiterkeit auslösen; denn Lachen ist seit der Antike als wirksames Heilmittel gegen viele menschliche Leiden bekannt. Außerdem kann ein guter Witz manchmal die schwierigste Gesprächs- oder Verhandlungssituation in Sekundenschnelle ‚entspannen‘.“
Unter anderem aus solchen Gründen gehört ein Witz oder eine humorvolle Anekdote seit Jahren zum festen Bestandteil evangelischer Gottesdienste in Fußgönheim und Schauernheim. Da diese aber nun auf unbestimmte Zeit ausgesetzt sind, wir aber vermutlich umso mehr eine extra Portion Humor in diesen Tagen gebrauchen können, wird es von mir anstelle des sonst sonntaglichen Witzes jetzt einen alltäglichen FB-Post mit einer hoffentlich wirksamen Prise Humor geben.
Also: Getreu dem Motto „Lieber Lachfalten als Tränensäcke!“ der heutige Post aus der Kategorie „Medizinisches und Psychologisches“:
ALT WERDEN.
Mandelbaum zu seinem Arzt: „Doktorchen, wie kann ich 100 Jahre alt werden?“
Der Arzt: „Rauchen Sie?“
„Nein.“
„Trinken Sie?“
„Nein.“
„Essen Sie viel?“
„Nein.“
„Geben Sie des Öfteren Ihrem Spieltrieb nach?“
„Nein.“
„Pflegen Sie erotische Vergnügungen?“
„Nein.“
„Aber warum wollen Sie denn dann überhaupt 100 Jahre alt werden?“

Gottesvorstellungen und alltäglicher HUMOR mit einer Prise ERNST des Lebens

Von meinem Vater haben wir als Kinder über viele Jahre gelernt, dass wir selbst in den ernstesten Situationen den Humor nicht vergessen sollten. Und als gutes Vorbild hat er daher in seinen (sonst seriösen und ernsthaften) Predigten und Gottesdiensten immer auch eine Anekdote oder einen Witz eingebaut. Diese Tradition habe ich jetzt aufgenommen und vor ein paar Tagen eine tägliche Facebook-Kolumne mit dem Titel „Alltäglicher HUMOR mit einer Prise ERNST des Lebens“ gestartet, deren Beiträge ich bei TheoLogo.org sammeln werde.

Und wer sich fragt, ob das alles noch mit (theologisch) rechten Dingen zugeht, der sei daran erinnert, dass Jesus als jüdischer Rabbi in seinen Gleichnissen Gott in derart lächerlicher und komischer Weise dargestellt hat, dass er unter anderem auch darum (und der darin versteckten Kritik an den „Religiös-Anständigen“ seiner Tage) als Gotteslästerer verurteilt und hingerichtet wurde.

Meine theologische Grundlegung zu dieser Art Verkündigung und liturgischem Handeln findet sich übrigens in folgendem Video-Tutorial „Komischer Gott? Von Gottesvorstellungen“, das bereits vor der Corona-Krise unter Einhaltung aller jetzt geltenden Versammlungs- und Sicherheitsvorschriften produziert wurde. 😉

Frank C. Laubach: Gott spielerisch entdecken – Mystik Inspirationen (Christliche Mystik) MI07

Ist es möglich, Gottes Gegenwart und sein Wirken stets vor Augen zu haben? Frank Laubach entschloss sich zu dem spielerischen Versuch, möglichst oft innerhalb einer Stunde, ja sogar in jeder Minute mindestens eine Sekunde an Gott zu denken. So wuchs eine stetige inner Konversation mit Gott, die Laubachs Leben und sein Wirken veränderte.
Frank Laubach (1884-1970) gilt als „Apostel der Analphabeten“, da er eine einzigartige pädagogische Methode entwickelte, mit deren Hilfe Millionen Menschen das Lesen lernten.

Weiterführende Literatur:
Frank C. Laubach: In jeder Minute bist du da. Spielerisch Gottes Gegenwart entdecken

Mystik für Kinder? Prof. Dr. Sabine Bobert mit inspirierenden Ideen der Mystik für Kinder MI06

Mystik für Kinder? Prof. Dr. Sabine Bobert mit inspirierenden Ideen, welche Askzente und Methoden aus der mystischen Tradition für Kinder hilfreich sein könnten auf dem Weg des Lebens.

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