MonatMärz 2020

TALFAHRT und WIEDERAUFSTIEG: V-, U- oder L-Kurve?

(Alltäglicher HUMOR mit einer Prise ERNST des Lebens)
Wenn die Wirtschaft eine Talfahrt antritt, so kennen die Ökonomen – vereinfacht gesprochen – drei Szenarien, wie man sich das vorstellen kann. 1. V: auf steilen Absturz folgt wieder steiler Aufstieg aus der Krise; 2. U: die Talsohle zieht sich etwas länger hin, bevor der Aufstieg erfolgt; 3. L: auf den Absturz folgt eine längere Phase der Stagnation.
Offensichtlich ist, dass in Zeiten einer Krise vielen wirtschaftlich und gesellschaftlich Agierenden eine Passivität und Stille zugemutet wird, die auf den ersten Blick unangenehm, unattraktiv und unproduktiv wirken. Dabei ist es jedoch für den Aufstieg aus der Talsohle zurück zu Aufschwung, Aktivität und Produktivität wesentlich, dass wir bereits in der Krise unser Augenmerk nicht allein auf das äußere Erscheinungsbild vermeintlicher Passivität richten, sondern vielmehr erkennen, welches Potential und welche Kreativität gerade auch aus der Stille und Ruhe erwachsen können.
NUR IM DOPPELPACK
Im Schaufenster der Zoohandlung „Grün & und Sohn“ steht ein Käfig mit zwei Vögeln. Der eine Vogel sitzt stumm in der Ecke, während der andere fröhlich ein Liedchen nach dem anderen trällert.
Ein Kunde betritt das Geschäft und zeigt auf den laut singenden Vogel: „Ich möchte diesen talentierten Sänger kaufen!“
„Das geht leider nicht. Ich verkaufe beide Vögel nur zusammen.“
„Den stillen Vogel will ich aber nicht! Können Sie denn keine Ausnahme machen?“
„Es tut mir sehr leid, aber das kann ich wirklich nicht. Der eine Vogel ist zwar der bessere Sänger – der andere ist aber der Komponist.“

Neue SITUATIONEN – neue BEWERTUNGEN

(Alltäglicher HUMOR mit einer Prise ERNST des Lebens)
Neue Situationen, die für uns mit neuen Herausforderungen oder auch neuen Lebensabschnitten daherkommen, führen nicht selten dazu, dass alte Einschätzungen und Bewertungen neu vorgenommen werden (müssen). Dabei spielt es keine Rolle, ob diese Situationen durch unseren eigenen Entschluss oder durch äußere Umstände, eine Krise zum Beispiel, herbeigeführt wurden. Zum Beispiel: Welche Berufsgruppen leisten eigentlich besonders wertvolle Beiträge für unser Zusammenleben und unseren gesellschaftlichen Zusammenhalt – gerade auch in Krisenzeiten? … und sollten daher auch angemessener entlohnt werden?
Auch wenn immer wieder einmal gefordert wird, dass insbesondere soziale Berufe besser bezahlt werden sollten, um dem Einsatz der Beschäftigten besser gerecht zu werden, so ist doch kaum davon auszugehen, dass solchen Lippenbekenntnissen – nach einer Krise – auch wirklich Taten folgen werden. Umso tröstlicher und erheiternder mag es da sein, sich immer wieder vor Augen zu führen, dass viele Berufe und die mit ihnen verbundenen Tätigkeiten, bereits gegenwärtig in sich Glück, Sinnerfüllung und Zufriedenheit tragen, die mit Geld nicht zu bezahlen sind … und dass es zukünftig noch eine „Entlohnung“ geben könnte, über die sich mancher dann wundern wird:
ALLE NUR EINGESCHLAFEN
Ein Pfarrer und ein Busfahrer kommen zusammen im Himmel an. Petrus begrüßt den Busfahrer freudig und weist ihm im Himmel einen besonders schönen Platz zu, während er für den Pfarrer nur einen kritischen Blick und einen der einfachen Plätze übrig hat. Der Pfarrer beschwert sich bei Petrus und macht ihn darauf aufmerksam, dass er sein Amt immer auftragsgemäß ausgeübt habe.
„Ausgeführt schon“, meint darauf Petrus „aber weißt du, im Bus dieses Fahrers haben die Fahrgäste immer ganz besonders intensiv gebetet, während bei dir in der Kirche alle nur eingeschlafen sind.“

KEINE KIRCHEN – und doch: ORTE DER GOTTESBEGEGNUNG

(Sonntäglicher HUMOR mit einer Prise ERNST des Lebens)
In traditionell religiös geprägten Kulturkreisen werden Kirchen oder Tempel samt den dort stattfindenden Gottesdiensten oftmals als besondere Orte der Gottesbegegnung angesehen. Dabei tut es hin und wieder gut, sich in Erinnerung zu rufen, dass christlicher Glaube seit seinen Anfängen über lange Zeit ohne Kirchengebäude ausgekommen ist und es auch heute an vielen Orten der Welt noch tut. Zwei ganz wesentliche Orte der Gottesbegegnung allerdings benennt schon die Bibel, die uns allezeit ganz nahe sind und offen stehen:
1. Der Apostel Paulus bezeichnet unseren Leib als „Tempel des Heiligen Geistes“ (1.Korinther 6,19). Insbesondere die Tradition der christlichen Mystik und Meditation hat diesen Ort der Gottesbegegenung immer wieder herausgestellt und Anleitungen zur Wiederentdeckung publiziert. Falls Sie auch mal Lust haben, Ihren Körper als Ort der Gottesbegegnung zu erfahren, dann kann Ihnen dabei vielleicht die zweite Folge des kostenlosen Video-Kurses „Meditation lernen mit dem Herzensgebet“ behilflich sein (Link unten).
2. Jesus bezeichnete unsere Mitmenschen als solche Personen, durch die und in denen er selbst uns begegnen würde – durch jeden einfachen Akt der Zuwendung und des liebenden Dienstes. Denn er sagte: „Was ihr für einen meiner geringsten Brüder oder für eine meiner geringsten Schwestern getan habt, das habt ihr für mich getan.“ (Matthäus 25,40) Man muss sich also gar nicht erst weit von Zuhause wegbegeben oder hoch nach oben hin ausstrecken, um Gott zu erreichen oder ihm zu begegnen, sondern eher …
TIEF BÜCKEN
Zu einem Rabbi kam ein Student und fragte: „Früher gab es Menschen, die Gott von Angesicht zu Angesicht geschaut haben; warum gibt es das heute nicht mehr?“ Da antwortete der Rabbi: „Weil sich heute niemand mehr so tief bücken kann.“

MindMap zur Kursfolge als PDF zum Download:
http://theologo.org/wp-content/uploads/2019/04/Jesusgebet02_SitzenAufrichtenAtmen.pdf

Alle bisher veröffentlichten Wochenfolgen des Kurses sind unter folgendem Link zusammengestellt:
https://theologo.org/?p=378

MÄNNER: UNTERSCHIEDLICHE TAKTUNG

(Alltäglicher HUMOR mit einer Prise ERNST des Lebens)
In Situationen, in denen wir dringend auf eine Information oder Hilfe angewiesen sind, merken wir immer wieder mal, dass Menschen und Institutionen offenbar ganz unterschiedlich getaktet sind: Manche von uns bekommen schon ein schlechtes Gewissen, wenn sie eine Anfrage nicht binnen 24 Stunden beantwortet haben; von anderen erwarten wir nicht einmal mehr, dass sie uns innerhalb einer Woche antworten.
Dabei gibt es dieses Pänomen nicht erst seit der Ära digitaler Medien und Netzwerke. Nein, es ist schon so alt wie die Menschheit selbst. Und würde man dieses Prinzip im Alltag mehr beachten, dann könnten dadurch ganz viele Konflikte menschlichen Zusammenlebens vermieden werden. Eines der wichtigsten Anwendungsfelder:
„WIR MACHEN DAS!“
Wenn wir MÄNNER sagen „Wir machen das!“ dann machen wir das. Man braucht uns nicht jedes halbe Jahr daran erinnern.

P.S.: Jaja, ich weiß. Dieses ist jetzt schon der zweite Post in der Reihe „Alltäglicher HUMOR …“ binnen 24 Stunden. Ich will damit nur sagen: Wir Männer erwecken bisweilen den falschen Eindruck, als würden wir auch „schneller getaktet“ funktionieren. Das geht aber nur in Ausnahmefällen: höchstens einmal im Jahr, wenn gerade Samstag ist und die Sonne scheint …

RÜCKBLICKEND

(Alltäglicher HUMOR mit einer Prise ERNST des Lebens)
Wie wäre es, wenn es uns gelingt, bereits in der Gegenwart den Blick nicht nur auf die großen Bedrohungen der Krise, sondern auch auf die Geschenke des Augenblicks zu richten?
Rückblickend auf Krisenzeiten stellen wir nicht selten fest, dass Bedrohungen kleiner erscheinen, weil wir sie meistern konnten. Dagegen treten die schönen Erfahrungen und glücklichen Kleinigkeiten stärker hervor.
Schmerzhaftes ist durch die Selbstheilungskräfte der Seele verheilt und erscheint weniger schmerzhaft. Vielleicht sind wir an den Herausforderungen sogar gewachsen und können rückblickend in ihnen etwas Kostbares entdecken.
Und im Rückblick auf die Bedrohungen ist vielleicht sogar ein humorvoller Umgang möglich, für den in der Krise einfach noch der notwendige Abstand fehlte:
DIE GANZE WAHRHEIT
„Damals in Alaska“, erzählte der Opa, „wurde ich von acht Wölfen angefallen.“
Der Enkel: „Letztes Jahr waren es aber nur drei.“
„Damals warst du noch zu jung, um die ganze Wahrheit zu erfahren.“

ABWÄRTSSPIRALE

(Alltäglicher HUMOR mit einer Prise ERNST des Lebens)
Eine Erfahrung, die wir immer wieder in Vereinen, Kirchengemeinden oder anderen Gemeinschaften machen, verstärkt sich unter bestimmten Umständen noch: Je länger wir mit Menschen nahe zusammenleben, möglicherweise noch dauerhaft unter einem Dach oder in einer kleinen Wohnung, desto mehr fallen uns nicht nur ihre positiven, sondern auch ihre negativen Eigenheiten auf. Und dann dauert es meist nicht lang, bis diese uns nicht nur nerven, sondern auch die erste negative Bemerkung fällt, die dann nicht selten durch eine mindestens genauso negative Rückmeldung erwidert wird. Und eine Abwärtsspirale beginnt sich zu drehen … bis es dann EXPLODIERT … und die Vertrautheit verloren geht … … … oder … … … oder wir eine Pause einlegen, uns besinnen, und vielleicht ein Neuanfang beginnen kann.
DAS GESCHENK DES RABBIS
Es war einmal ein Kloster, in dem nur noch fünf alte Mönche miteinander lebten. In dem dichten Wald um das Kloster stand eine kleine Hütte, die ein Rabbi zeitweise zu Studium und Gebet nutzte. Als die Atmosphäre zwischen den Klosterbrüdern über die Jahre immer negativer und kritischer wurde und der Abt des Klosters sich wieder einmal mit Gedanken über den bevorstehenden Tod seines Ordens quälte, entschied er sich, dem Rabbi einen Besuch abzustatten und ihn um Rat zu fragen. Der Rabbi hieß den Abt in seiner Hütte willkommen. Als die Zeit des Aufbruchs gekommen war, sagte der Abt: »Es ist gut, dass wir uns nach all diesen Jahren kennenlernen. Aber ich habe den eigentlichen Zweck meines Kommens verfehlt. Gibt es nichts, was mein Kloster retten könnte?« – »Es tut mir leid«, sagte der Rabbi. ››Ich kann dir nur sagen, dass der Messias einer von euch ist.«
Bei seiner Rückkehr kamen die Mönche zusammen. ››Was hat er gesagt?« – ››Er sagte nur, dass der Messias einer von uns ist. Ich weiß nicht, was er damit meinte«, berichtete der Abt bedrückt. In den folgenden Tagen, Wochen und Monaten erwogen die Mönche diese Aussage immer wieder und fragten sich, ob die Worte des Rabbis eine Bedeutung für sie hätten. Der Messias ist einer von uns? Meinte er möglicherweise einen der Mönche hier im Kloster? Wenn ja, welchen? Den Abt? Oder Bruder Thomas? Jeder weiß, dass Bruder Thomas ein Heiliger ist. Er meint sicherlich nicht Bruder Elred! Er ist oft so gereizt. Aber, obwohl er manchen ein Dorn im Auge ist, hat er doch so gut wie immer recht und seine Ansichten helfen weiter. Vielleicht meinte der Rabbi doch Bruder Elred. Aber sicherlich nicht Bruder Philip. Er ist so passiv, ein richtiger Niemand. Aber seltsamerweise hat er die Gabe, immer da zu sein, wenn er gebraucht wird. Vielleicht ist Philip der Messias. Natürlich meinte der Rabbi nicht mich. Auf keinen Fall! Ich bin doch nur ein normaler Mensch.
Nach und nach begannen die alten Mönche, sich selbst und die anderen mit außerordentlichem Respekt zu behandeln. Weil der Wald um das Kloster sehr schön war, besuchten Menschen immer noch ab und zu das Kloster. Sie spürten, ohne sich dessen bewusst zu sein, die Aura des Respekts, die die fünf Mönche umgab. Sie kamen immer öfter wieder und brachten ihre Freunde mit, die wiederum ihre Freunde mitbrachten, um ihnen diesen besonderen Ort zu zeigen. Manche der jüngeren Männer kamen mit den alten Mönchen ins Gespräch. Nach einer Weile fragte einer, ob er eintreten könne. Dann noch einer. Und noch einer. So wurde das Kloster, wegen des Geschenks des Rabbis, ein leuchtendes Zentrum des Lichts und der Geistlichkeit in der Gegend.

MUT zum MERKWÜRDIGEN

(Alltäglicher HUMOR mit einer Prise ERNST des Lebens)
Wir alle müssen immer wieder mit dem Phänomen umgehen, dass andere von unserem Leben und Verhalten vielfach nur Ausschnitte zu sehen bekommen. Diese Ausschnittseindrücke führen möglicherweise zu Deutungen unseres Verhaltens, die uns selbst dann wiederum in einem recht merkwürdigen Licht erscheinen lassen. Das sollte uns allerdings nicht davon abhalten, in ungewöhnlichen Situationen und außergewöhnlichen Herausforderungen auch mal Lösungen zu versuchen und Wege zu beschreiten, die anderen zunächst höchst merkwürdig, mitunter aber auch bewundernswert scheinen mögen.
„IHREN GLAUBEN MÖCHTE ICH HABEN!“
Eine Klosterschwester fährt mit dem Auto über Land. Da geht ihr mitten auf freier Strecke das Benzin aus. Zu Fuß macht sie sich auf den Weg und trifft nach ein paar Kilometern glücklich auf eine Tankstelle.
››Könnten Sie mir ein bisschen Benzin geben?«, fragt sie den Tankwart.
››Haben Sie einen Kanister?«, fragt der zurück.
››Leider nicht. Können Sie mir einen leihen?«
››Ich habe gerade auch keinen.«
››Sie werden doch irgendein Gefäß haben für ein bisschen Benzin, damit ich wenigstens bis hierherfahren kann.«
››Irgendein Gefäß …«, sagt der Mann. ››Oben auf dem Speicher habe ich einen alten Nachttopf. Wenn Sie mit dem vorliebnehmen wollen?«
››Nachttöpfe bin ich gewohnt«, sagt die Schwester. »Geben Sie nur her!«
Das Benzin wird eingefüllt und die Schwester macht sich mit ihrem Topf auf den Rückweg. Als sie eben dabei ist, das Benzin vorsichtig in den Tank ihres Autos zu schütten, rollt ein schwerer Lastwagen heran. Der Fahrer tritt auf die Bremse, dreht das Fenster herunter und betrachtet fasziniert, was hier vor sich geht. Als der letzte Tropfen aus dem Nachttopf im Tank eingefüllt ist, sagt er bewundernd: ››Meinen Respekt, Schwester. Ihren Glauben möchte ich haben!«

WAHRHEITSGETREU und WOHLWOLLEND

(Alltäglicher HUMOR mit einer Prise ERNST des Lebens)
Nicht nur Personen, die ein öffentliches Amt ausüben und sich selbst daher hin und wieder in der Radio- oder Zeitungsberichterstattung wiederfinden, wissen es zu schätzen, wenn Berichte und Informationen möglichst wahrheitsgetreu und wohlwollend für alle Beteiligten weitergegeben werden. Für einen jeden von uns ist dies ein hohes Gut, wenn andere über uns sprechen: dass sie dabei nicht irreführend verkürzen, sondern wahrheitsgetreu und wohlwollend über uns reden. Denn sonst ergeht es einem, wie dem englischen Bischof …
NACHTLOKALE in NEW YORK?
Als ein englischer Bischof nach New York kam, wurde er von einem Reporter gefragt, ob er auch Nachlokale zu besuchen gedächte. Der Bischof, vor unbequemen Fragen gewarnt, erwiderte: „Gibt es denn Nachtlokale in New York?“
Tags darauf las er in einer großen Zeitung den Bericht über das Interview mit der Überschrift: „Erste Frage des Bischofs: Gibt es Nachtlokale in New York?“

Wenn’s AUSWEGLOS scheint …

(Alltäglicher HUMOR mit einer Prise ERNST des Lebens)
Manche fragen in einer Krise, welche Antworten eigentlich die Religionen zu geben haben: Woher und wie kommt Hilfe, wenn nicht nur Beruf, Finanzen und Beziehungen Schaden zu nehmen drohen, sondern auch die eigene Seele zu leiden beginnt?
Die unterschiedlichen Herangehensweisen zur Beantwortung dieser Frage wurden einmal in folgender Karrikatur skizziert:
REINGEFALLEN
Ein Mann fiel in einen Schacht. Die Wände waren hart und steil, es gab keinen Ausweg. Laut schrie er um Hilfe.
Da kam einer vorbei, der tröstete den Unglücklichen: ››Du bist immer ein guter Mensch gewesen, mein Bruder, du brauchst keine Angst vor dem Tod zu haben. Bestimmt wirst du dem Kreislauf der Wiedergeburt entrinnen.« Er ging weiter.
Nach einiger Zeit kam einer anderer vorbei. Er hörte die Hilferufe, blickte den Schacht hinab, und Mitleid ergriff ihn. ››Armer Freund«, rief er aus, ››du tust mir leid, aber was kann ich tun, es war Gottes Wille!« Auch er machte sich davon.
Zuletzt kam Jesus des Weges. Auch er hörte den Verunglückten, dessen Rufe schon ganz heiser geworden waren. Sofort lenkte er seine Schritte zum Unglücksort und sprang selbst den Schacht hinab. ››Steige auf meine Schulter«, forderte er den Mann auf, ››und dann auf meine hochgestreckten Hände; du wirst den Rand des Schachtes gerade erreichen und dann wirst du dich leicht hinaufschwingen können.«

MYSTIKER keine HELDEN – Paulus: Schwachheit, Himmelsreise, Christusmystik (Christliche Mystik) MI09

Zeitlose Wahrheiten mit aktueller Bedeutung
– unter Punkt 3 zum Beispiel: Die spannendste Wirklichkeit ist nicht die Welt da draußen, sondern Gottes Gegenwart bei mir drinnen …

Vom Apostel Paulus kann man einiges lernen über den mystischen Weg,
1. der die eigene Schwachheit und Unvollkommenheit nicht ausschließt, sondern bei ihr beginnt,
2. der einen bis in den Himmel führt,
3. wobei immer klar ist, dass Christus der Mittelpunkt ist,
4. der Christen in einer Gemeinde zusammenführt und
5. über alle Unterschiede hinweg vereint.
Weiterführende Literatur: Mystiker. Der innere Weg zu Gott (Hg. Anselm Grün)

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