MonatApril 2020

WEINREBEN UND LILIEN

Was Weinreben und Lilien gemeinsam haben? Sie brauchen sich beide eigentlich keine Sorgen zu machen. Wenn die Weinreben am Weinstock bleiben, werden sie – ganz automatisch – mit allem versorgt werden und Frucht bringen (Johannes 15,5+7), genauso wie Lilien auf dem Feld immer – ganz automatisch – schön aussehen, ohne dass sie sich darum sorgen müssten, weil Gott dafür sorgt (Matthäus 6,28ff.).
Nur ich, ich mache mir ständig Sorgen um morgen. Ob ich genug haben werde? Ob es wieder gut laufen wird in Job und Beziehungen, wenn gerade alles nicht so läuft, wie es nach meiner Vorstellung laufen sollte. Ob ich gut genug dastehen werde …?
GUT GENUG
Ein Schnorrer bettelt Baron Rothschild an, ihm Geld für einen Kuraufenthalt in Karlsbad zu geben. „Meinen Sie nicht auch, dass Karlsbad ein bisschen zu kostspielig für Sie ist?“ fragt Rothschild den Schnorrer. „Gewiss, Herr Baron, aber für meine Gesundheit ist mir nichts anderes gut genug.“

Warum sorgt ihr euch um die Kleidung? Schaut die Lilien auf dem Feld an, wie sie wachsen: Sie arbeiten nicht, auch spinnen sie nicht … Wenn nun Gott das Gras auf dem Feld so kleidet, … Sollte er das nicht viel mehr auch für euch tun? (Matthäus 6,28ff.)

DER ERSTE „FROMME“

Wie Reben nur Frucht bringen können, wenn sie am Weinstock bleiben, so können wir Menschen, sagt Jesus, auch nur fruchtbar und segensreich leben, wenn wir ganz eng mit ihm verbunden bleiben (Johannes 15,5). Den ersten Menschen, der so ganz eng mit Gott lebte, nannte die Bibel dann übrigens „fromm“. Das war Noah. Ihr wisst schon, dieser Noah, der bekannt wurde dafür, dass er …

DER ERSTE WEINBAUER
Ja, genau! Der Noah, von dem die Bibel erzählt, dass er als Erster einen Weinberg anlegte (1.Mose 9,20). Was dann folgt, klingt komischerweise aber überhaupt nicht mehr so, wie man sich üblicherweise „fromm“ vorstellt: Noah trank gleich so viel von seinem eigenen Wein, dass er betrunken wurde. Und würde man den Fortgang dieser Episode verfilmen, wäre sie vermutlich nicht einmal mehr jugendfrei …
Was wir daraus lernen können? Wenn Jesus gerade an einem Weinstock illustriert, was es heißt, ganz eng mit Gott verbunden zu sein, und die Bibel sogar den ersten Betrunkenen „fromm“ nennt, ob das vielleicht auch manche andere unserer Vorstellungen vom Leben mit Gott auf den Kopf stellen könnte, worauf es dabei eigentlich ankommt? Aber Jesus liebte es ja auch sonst, traditionelle Vorstellungen vom Frommsein und von Gott auf den Kopf zu stellen.
GOTT IST SCHWARZ
Lazarus erwacht aus dem Todeskoma. Ein enger Freund fragt ihn: „Lazarus, hast du Gott getroffen?“ Lazarus: „Ja, sie ist schwarz.“

NORMALE FRÜCHTE

Kirchengemeinden könnte man ja mit Weingärten vergleichen. Und wenn man genauer hinschaut, dann entdeckt man zwei Prinzipien, nach denen in diesen Weingärten nicht selten „Früchte“ hervorgebracht werden:
1. Prinzip: „Das haben wir SCHON IMMER so gemacht!“
Das Problem mit diesem Prinzip ist nur (im Bild des Weinstocks gesprochen): Reben verlieren mitunter den Kontakt zum Weinstock, merken das aber vielleicht gar nicht, weil sie ja nach dem Prinzip SCHON IMMER auch weiterhin in gewohnten Formen und Formaten produzieren können … Aber alles, was dann zu ernten sein wird, sind allenfalls unreife oder ungenießbare Früchte, die niemals genussvollen Wein ergeben werden.
Dieses Phänomen hat offenbar mit einem zweiten Prinzip zu tun, das dann auftaucht, wenn der Weingärtner den Weinreben zumutet, sich auf etwas Neues einzulassen und er durch den Weinstock dazu auch den Saft geben würde. Aber dann kommt von den Weinreben nicht selten:
2. Prinzip: „Das haben wir NOCH NIE so gemacht!“
Gott mutet es Kirchen und Kirchengemeinden offenbar immer wieder zu, in veränderten Zeiten auf neue Weisen frische Früchte hervorzubringen. Und er gibt dann auch durch Jesus und seinen Heiligen Geist die Ideen und Kräfte dazu. Aber wenn Kirchen sich nicht auf solche „Zumutungen“ Gottes einlassen und stattdessen lieber nach den Prinzipien SCHON IMMER oder NOCH NIE handeln, dann wird alles, was sie produzieren, schlicht ungenießbar oder einfach kein Wein aus echten Trauben sein.
WEIN AUS TRAUBEN
Bermann, ein renommierter und erfolgreicher Weinhändler, liegt im Sterben. Seine Söhne stehen fassungslos an seinem Bett. Der Sterbende erteilt seinen Söhnen mühsam seine letzten Ratschläge. Und wie er schon ganz kraftlos ist, richtet er sich noch einmal auf und sagt mit gebrochener Stimme: „Und was ich euch noch verraten wollte: Wein kann man auch aus Trauben machen!“

Jesus spricht: „Wie die Rebe keine Frucht bringen kann aus sich selbst, wenn sie nicht am Weinstock bleibt, so auch ihr nicht, wenn ihr nicht an mir bleibt.“ (Johannes 15,4)

JESUS VON FUßGÖNHEIM (PFALZ)

Wenn Jesus von Nazareth heute noch einmal zur Welt kommen und in einem Dorf aufwachsen würde, dann bestimmt in Fußgönheim in der Pfalz, so dass man ihn Jesus von Fußgönheim nennen würde. Drei Gründe für diese These:
1. Während diesem Jesus nach Tod und Auferstehung von den Glaubenden verschiedene Beinamen (sog. Hoheitstitel) wie „Christus“ oder „Gottes Sohn“ beigelegt wurden, ist es vor allem ein Beiname, der ihm bereits zu Lebzeiten von den Frommen – allerdings verächtlich – hinterhergerufen wurde: „Fresser und Weinsäufer“! (Lukas 7,34) Und wo würde dieser Beiname heutzutage besser zu ihm passen als in der Pfalz, wo man Wein aus Halblitergläsern trinkt?

2. Bereits zu Jesu Lebzeiten machte mit Blick auf sein Wirken ein Spruch die Runde: „Was soll aus Nazareth Gutes kommen?“ (Johannes 1,46) In der jüngeren Geschichte gibt es kein Dorf in der Pfalz, auf das dieser Spruch besser passen würde als auf Fußgönheim: Als 2008 in der ganzen Pfalz Presbyteriumswahlen stattfanden, da konnte man in Anlehnung an Asterix & Obelix sagen: „In der ganzen Pfalz, nur in einem Dorf nicht …“ Weshalb anschließend unter PfarrerInnen die Frage kursierte: „Was soll aus Fußgönheim Gutes kommen?“
3. Und weil Jesus das Geheimnis kannte, dass Gott durch seine Kraft mit Fressern und Weinsäufern aus Nazareths und Fußgönheims seine Segensgeschichte schreibt, darum hat er auch mit Vorliebe Gleichnisse erzählt, die sich nicht zuletzt immer wieder auch um das Thema „Weingenuss“ drehten. Zum Beispiel, als so begann: „Ich bin der wahre Weinstock, mein Vater ist der Weingärtner …“ (Johannes 15,1)
WEINGÄRTNER IM HOMEOFFICE
Geht ein Pälzer im Fußgönheimer Wald spazieren und trifft dort Gott. „Was machst DU hier?“ fragt der Pälzer erstaunt. „HOMEOFFICE“ antwortet Gott ganz selbstverständlich. (Anm. d. Red.: Wer in diesem Witz Rechtschreibfehler findet, hat vermutlich Gott noch nicht im Homeoffice getroffen.)

EHE – Wer mit wem wie lange?

Fußgönheim / Schauernheim: „EHE – Wer mit wem wie lange?“ wäre eigentlich das Thema des heutigen Punkt11-Gottesdienstes gewesen. Okay, dann jetzt also in der HOMESCHOOLING-VARIANTE, bis irgendwann mal wieder normales Unterrichten möglich wird:
E + H + E = ?
Normalerweise wird diese Gleichung im christlichen Kontext folgendermaßen aufgelöst:
E + H + E = (1.) EINE Frau plus (2.) ein MANN (3.) ein Leben LANG.
Nun, was in der Theorie und auf dem Papier so einfach aussieht, wird bei genauerem Hinsehen – auch in der Bibel – doch deutlich komplizierter … Oder sollte ich schreiben: „bunter“?
HÖHERE MATHEMATIK
1. In der Bibel ist ganz sellbstverständlich über weite Strecken auch die Variante „MEHRERE Frauen plus ein Mann“ möglich (vgl. zum Beispiel die sog. Erzväter-Geschichten des Alten Testaments).
2. Auch wird in der Bibel berichtet, dass das LANG mitunter durch KURZ ersetzt wurde. Zu der Frau, die beim Ehebruch ertappt wurde, sagte Jesus dann aber interessanterweise nicht „Nie wieder!“, sondern „Mach denselben Fehler nicht noch einmal.“ Klingt ja irgendwie auch vernünftig.
3. Wenn in der Bibel das EINE und das LANG offenbar nicht in Stein gemeißelt waren, weil das Leben in Fleisch und Blut gelebt wird, ob dann wohl auch statt „EINE Frau plus ein MANN“ die Variante „EINE Frau plus eine FRAU“ christlich-biblisch denkmöglich ist?
Frage 3 ist jetzt also die Hausaufgabe, die es zu bearbeiten gilt, bis wir uns wieder „live“ sehen können. Vorschläge zur Beantwortung der Frage bitte gerne vorab schon in die Kommentarzeile posten, damit auch andere die möglichen Lösungswege nachvollziehen können.
Und habt Ihr’s gemerkt? Die überhaupt wichtigste Frage zum Thema wurde überhaupt noch gar nicht gestellt!
E + H + E – WARUM ÜBERHAUPT ???
Denn es gilt ja doch auch der folgende Satz:
FRAUEN WOLLEN GAR NICHT HEIRATEN
„Hast Du gewusst, dass die meisten Frauen gar nicht heiraten wollen?“ „Nein, woher weißt du das denn so genau?“ „Ich habe sie gefragt!“

Und zuletzt: Selbst wenn im Moment nicht nur einige Fragen rund um die EHE unklar scheinen, sondern auch sonst im Leben manches ungewiss ist, bleibt eines doch gewiss, bis wir uns dann wiedersehen: nämlich Gottes Zusage „ICH VERLASS DICH NICHT, verlass dich drauf!“ Und deshalb haben wir das Beste vom Punkt11-Gottesdienst extra für euch am Freitagabend noch schnell aufgenommen – nämlich diesen Song:

„ICH VERLASS DICH NICHT!“

„ICH VERLASS DICH NICHT!“ – Punkt11-Gottesdienst, am Sonntag: fällt aus … Das Beste daraus, die Musik: kommt zu euch nach Haus! Der 3-Minuten-Gottesdienst-Ersatzstoff wird an diesem Wochenende verabreicht durch Lena, Pauline und Daniel von unserer LightBand Unplugged (Text und Melodie von Tabea Hartmann). Wolfram, eigentlich der Bassist, macht den Kameramann:

(K)EIN VORBILD

Wenn Jesus nur ein Vorbild wäre, das uns vorlebte, was ich tun soll, dann wäre er nicht mehr als jedes andere Vorbild: schön anzusehen, aber kraftlos für mich heute.
Da Jesus aber mehr ist als ein Vorbild, nämlich Gottes Lamm, in mir die Kraft (die mir oft fehlt), der Hirte (der wirklich führt), der Zufälle mir zufallen lässt und dadurch meinen Weg hoffnungsvoll werden lässt; weil er der Auferstandene ist, der durch seinen Geist in mir lebt und um mich herum Netze der Hoffnung webt, darum kann ich auch mutige Schritte wagen, brauche ich nicht zu verzagen. Darum kann ich auch in seinen Fußstapfen gehen. Und falle ich hin, steht er mit bei, stillt meinen Durst und macht mich frei …
Das VERGESSE ist nur im Alltag so oft. Darum trage ich ein Armband, das mich an seine Gegenwart ERINNERT: in mir und um mich herum.
VERGESSEN, ABER ERINNERT
Die ganze Familie ist eilig auf dem Weg zum Bahnhof, um noch rechtzeitig den Zug in den Urlaub zu erreichen. Da bekommt der Vater Zweifel, ob der die Pässe dabeihat. „Kurt“, sagt er, „kehr um und schau nach, ob die Pässe noch auf dem Schreibtisch liegen!“ Kurt rennt los und ist auch bald wieder da: „Ja, Papa, du hattest Recht“, sagt er, „die Pässe liegen noch auf dem Schreibtisch!“

Durch seine Wunden seid ihr geheilt worden! Ihr wart wie Schafe, die sich verlaufen haben; jetzt aber seid ihr auf den rechten Weg zurückgekehrt und folgt dem Hirten, der euch leitet und schützt. (1.Petrus 2,24b+25)

KEINER WILLES

… nur BRUCE WILLIS: Wer will denn schon sein Leben opfern, es weggeben, oder einfach nur Nachteile in Kauf nehmen? Und sei es nur, dass man Schmähungen, Kritik oder einen Shitstorm hinnimmt, ohne gleich zurückzugeben? Mir fällt das schwer. Ich will das eigentlich nicht.
Und trotzdem bewundere ich Leute, die das hinbekommen. Im Katastrophenfilm „Armageddon“ rast ein riesiger Asteroid auf die Erde zu. Es gibt nur eine Chance: Der Ölbohrexperte Harry Stamper (Bruce Willis) muss selbst die Bombe auf dem Asteroiden platzieren, die diesen sprengen soll, dabei aber selbst mit in die Luft gehen … Beeindruckend!
Vorbildlich? Da fällt mir ein, dass Jesus das so ähnlich gemacht hat. Ob Bruce Willis ihn sich zum Vorbild genommen hat?
Ist das nachahmenswert, wenn Menschen bereit sind, um anderer Menschen willen ihr Leben zu verkürzen, Beleidigungen und Kritik hinzunehmen oder ihre Lebensqualität zu schmälern? In uns ist doch eher der Wunsch, lieber länger und besser zu leben …
LÄNGER LEBEN
Ein Medizinprofessor während einer Vorlesung: „Es ist ein weitverbreiteter Irrtum, dass verheiratete Männer länger leben als unverheiratete. Eine neue Studie hat nämlich kürzlich ergeben, dass sie überhaupt nicht länger leben – es kommt ihnen nur so vor.“

Wenn Jesus beleidigt wurde, gab er es nicht zurück. Wenn er leiden musste, drohte er nicht mit Vergeltung, sondern überließ es Gott, ihm zum Recht zu verhelfen. (1.Petrus 2,23)

HIRTEN NOTWENDIG?

Immer wieder gab es und gibt es Zeiten und Orte in der Geschichte der Christenheit, wo Glaubende ohne engere Betreuung durch Pfarrer, Pastoren oder andere „Hirten“ auskommen mussten; aus ganz verschiedenen Gründen: Verfolgungs- und Unterdrückungszeiten, Diasporasituationen oder Kontakt- und Versammlungsverbote.
Wie gut, dass Gott als der große Oberhirte nicht darauf angewiesen ist, dass professionell ausgebildetes und bezahltes Bodenpersonal den Hirtenjob für ihn erledigt, sondern dass er das auch direkt selbst erledigen kann. Nur: Diese Möglichkeit, dass jeder Glaubende die Gegenwart Gottes jederzeit und an jedem Ort bei sich selbst entdecken kann, die ist in der Christenheit offenbar wenig bekannt – vielleicht auch, weil die professionellen Hirten sich über lange Zeit als unabdingbar dargestellt haben für die Vermittlung von Gotteserfahrung in Gottesdiensten und ähnlichen kirchlichen Veranstaltungen. Mystiker wie die Wüstenväter und -mütter im 4. Jh., Bruder Lorenz im 17. Jh. und Frank Laubach im 20. Jh. haben hingegen vorgelebt, wie man die Gegenwart des einen guten Hirten an jedem Ort und in jeder Minute erleben kann. Bleibt nur noch die Frage: Wo ist Gott, der gute Hirte, denn nun konkret zu finden?
GOTTES GEGENWART
In Russland während der Zeit des Sowjet-Kommunismus. Selbstverständlich werden die Kinder in der Schule atheistisch unterrichtet.
Ein Lehrer zu seinen Schülern:
„Wer mir einen Gegenstand zeigen kann, in dem Gott steckt, der bekommt von mir zwei Rubel!“
Da meldet sich der neunjährige David:
„Und wenn Sie mir einen Gegenstand zeigen können, in dem Gott NICHT steckt, dann bekommen Sie von mir sogar vier Rubel!“

So spricht Gott der Herr: Siehe, ich will mich meiner Herde selbst annehmen und sie suchen. (Hesekiel 34,11)

DEN KLÜGSTEN SPIELEN

Es gibt ja PfarrerInnen, Pastoren („Hirten“) und anderes Leitungspersonal, die müssen überall ihre Finger drin haben, überall mitreden, es besser wissen. Wie deprimierend und erdrückend es ist, wenn Pfarrer und Vorgesetzte immer den Big Brother, immer den Klügsten spielen müssen. Da freut sich doch jeder Little Brother, wenn – vielleicht mit Gottes Hilfe? – solche Aufpasser und Im-Weg-Steher mal beseitigt werden.
Wie wohltuend es dagegen ist, Leitungspersonal zu erleben, das seinen Mitarbeitern Verantwortung abtritt, selbst ausprobieren und Erfahrungen machen lässt – angefangen schon in der Kinder- und Jugendarbeit; und wenn es dann kein Drama ist, wenn mal was schief geht. Was für ein Segen, wenn man an Leute gerät, die einem vermitteln, selbst schon groß zu sein.
DER WEISESTE SEIN
Die Gemeinde hat einen neuen Rabbiner bekommen. Der neue Rabbi ist bereits seit vielen Jahren wegen seiner Klugheit und Weisheit im ganzen Land bekannt und berühmt. Die Leute sagen sogar dass er ein Genie ist.
Zur Einführung des Rabbis gibt der Bürgermeister einen Empfang. Cohn ist auch eingeladen. Nach dem Empfang kommt Cohn sehr nachdenklich nach Hause. Seine Frau fragt ihn, wie es denn war.
„Nu, als ich mich mit dem Bürgermeister unterhielt, war ich absolut sicher dass unser Bürgermeister der klügste und weiseste Mensch der Welt ist. Als dann aber der neue Rabbiner mit mir sprach, hatte ich auf einmal das Gefühl, dass ich der klügste und weiseste Mensch der Welt bin.“

Gott spricht: „Die Hirten meiner Schafe bekommen es mit mir zu tun, ich fordere meine Herde von ihnen zurück! Ich setze sie ab; sie können nicht länger meine Hirten sein.“ (Hesekiel 34,10)

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