(Alltäglicher HUMOR mit einer Prise ERNST des Lebens)
Wer in diesen Tagen mit seiner Familie einen Einkauf plant, bemerkt sehr schnell, dass vieles nicht mehr selbstverständlich ist und daher kreative Alternativen gefragt sind: „Und wenn es wieder keine Tiefkühlkost gibt? Keinen Spinat? Kein Gefriergemüse? Keine Pommes?“ „Dann bring doch mal frische Sachen mit. Die gibt es eigentlich jeden Tag neu geliefert, und wir machen Kartoffeln mit Rührei! Oder Tomatensoße mit Hackfleisch und … ähm … Nudeln???“
Wenn in diesen Tagen manchmal nicht nur Einkaufs-, sondern auch Gemeinschaftsmöglichkeiten eingeschränkt sind, dann ist das vielleicht auch eine Gelegenheit, das Beten als eine Form der Unterhaltung neu zu entdecken und zu vertiefen. Dabei kann es vielleicht hilfreich sein, sich in Erinnerung zu rufen, dass Kommunikation nicht nur eine Einbahnstraße ist – nach dem Motto: „Ich rede pausenlos auf den anderen (Gott) ein, weil ich etwas von ihm will.“ Kommunkation lebt auch davon, dass ich stille werde und mal zuhöre, was der andere (Gott) mir sagen will.
Und dass manche Gebete schlicht nicht notwendig sind, das haben manche Schüler bereits viel früher begriffen als ihre Reli-Lehrer oder Pfarrer:
KOCHEN KÖNNEN
Als Teil des Homeschoolings veranstaltet der Reli-Lehrer eine Umfrage zum Thema Gebet. Eine der Fragen lautet: „Wer von Euch betet zu Hause vor dem Essen?“ Darauf eine der Antworten: „Wir beten nicht vor dem Essen. Bei uns ist das nicht notwendig. Mama und Papa KÖNNEN kochen!“
GOTTES STIMME HÖREN
Wer nun Lust hat, sich nicht nur mit (manchmal offenbar überflüssigen) Bittgebeten an Gott zu wenden, sondern auch einmal still zu werden und Gottes Reden zu hören, dem könnte vielleicht folgendes TheoLogo-Videotutorial nützlich sein: