(Alltäglicher HUMOR mit einer Prise ERNST des Lebens)
Immer wieder hören wir, dass in der Krise nichts mehr so ist und nach der Krise nichts mehr so sein wird wie bisher. Das bedeutet schon jetzt, dass wir alle auch ganz neue Wege ausprobieren und Dinge zum ersten Mal tun, vor denen wir bisher zurückgeschreckt sind. Dabei kann es hilfreich sein, dass wir die Ergebnisse unserer ersten „Baby-Schritte“ in einem neuen Tätigkeitsfeld nicht sofort vergleichen mit den Ergebnissen, die Profis in demselben Gebiet erzielen. Es tut uns allen gut, wenn wir uns selbst und anderen die Barmherzigkeit bei unseren ersten Versuchen gönnen, die wir auch Kindern gegenüber zeigen, die etwas Neues ausprobieren. Wie man hört, versuchen sich in diesen Tagen zum Beispiel hilfsbereite Menschen erstmalig daran, ihren Familienmitgliedern mit einem Haarschnitt dienlich zu sein, solange Frisöre noch geschlossen bleiben. Vielleicht ein erstes Anwendungsfeld für Barmherzigkeit mit den Ergebnissen? Auch andere Anwendungsfelder kommen uns bestimmt sofort in den Sinn …
GOTT GETROFFEN
Die Erzieherin fragt die Kinder am Montag im Morgenkreis, ob sie ein schönes Wochenende gehabt und etwas Besonders zu erzählen hätten. „Ich!“ meldet sich die kleine Christine, „Ich habe gestern den lieben Gott getroffen!“ – „So, so“, meint die Erzieherin, „erzähl mal.“ – „Als Papi und ich spazieren waren, da kam uns ein älterer Mann mit langem, weißem Bart und zerzausten Haaren entgegen, den Papi kennen musste. Er sagte nämlich: ‚Ach du lieber Gott, wie siehst du denn aus?'“