(Alltäglicher HUMOR mit einer Prise ERNST des Lebens)
Nicht nur in Krisenzeiten kann man ein Phänomen beobachten, das aber auch sonst im Leben – insbesondere unter Personen des öffentlichen Lebens – verbreitet ist: Jeder bemüht sich, so gut mit möglich dazustehen und so gut (und viel?) wie möglich, von anderen wahrgenommen zu werden. Dabei kann es doch so segensreich, erholsam und erheiternd sein, sich selbst auch einmal zurückzunehmen, anderen zuzuschauen, wie sie leuchten mit ihren Gaben und Talenten, und ihnen dann vielleicht sogar Lob und Anerkennung zu spenden. Doch: Anderen den Vortritt zu lassen und nicht selbst immer der Erste sein zu müssen, fällt offenbar nicht nur Kindern schwer …
DIE ERSTEN
Ein Schreiner, ein Elektriker und ein Maurer streiten sich, wer das erste und älteste Handwerk hat. Sagt der Maurer: „Wir haben in Ägypten die Pyramiden gebaut!“ Meint der Schreiner: „Wir bauten Noahs Arche!“ Sagt der Elektriker: „Jungs, das könnt ihr alles vergessen! Als Gott bei der Schöpfung sprach: ‚Es werde Licht!‘, da hatten wir bereits alle Leitungen verlegt!“