Wenn Jesus nur ein Vorbild wäre, das uns vorlebte, was ich tun soll, dann wäre er nicht mehr als jedes andere Vorbild: schön anzusehen, aber kraftlos für mich heute.
Da Jesus aber mehr ist als ein Vorbild, nämlich Gottes Lamm, in mir die Kraft (die mir oft fehlt), der Hirte (der wirklich führt), der Zufälle mir zufallen lässt und dadurch meinen Weg hoffnungsvoll werden lässt; weil er der Auferstandene ist, der durch seinen Geist in mir lebt und um mich herum Netze der Hoffnung webt, darum kann ich auch mutige Schritte wagen, brauche ich nicht zu verzagen. Darum kann ich auch in seinen Fußstapfen gehen. Und falle ich hin, steht er mit bei, stillt meinen Durst und macht mich frei …
Das VERGESSE ist nur im Alltag so oft. Darum trage ich ein Armband, das mich an seine Gegenwart ERINNERT: in mir und um mich herum.
VERGESSEN, ABER ERINNERT
Die ganze Familie ist eilig auf dem Weg zum Bahnhof, um noch rechtzeitig den Zug in den Urlaub zu erreichen. Da bekommt der Vater Zweifel, ob der die Pässe dabeihat. „Kurt“, sagt er, „kehr um und schau nach, ob die Pässe noch auf dem Schreibtisch liegen!“ Kurt rennt los und ist auch bald wieder da: „Ja, Papa, du hattest Recht“, sagt er, „die Pässe liegen noch auf dem Schreibtisch!“

Durch seine Wunden seid ihr geheilt worden! Ihr wart wie Schafe, die sich verlaufen haben; jetzt aber seid ihr auf den rechten Weg zurückgekehrt und folgt dem Hirten, der euch leitet und schützt. (1.Petrus 2,24b+25)