Versuch und Irrtum, das Prinzip kennt jeder von uns, wenn man sich auf etwas Neues einlässt oder etwas ausprobiert, von dem man noch nicht genau weiß, ob es funktionieren wird. Anders geht es einfach nicht, als dass man erst einmal probiert und dann auswertet und dann nachsteuert und dann wieder ausprobiert und dann wieder das Ganze von vorn …

Dieses Prinzip gilt offenbar nicht nur fürs eigene Privat- oder Berufsleben, sondern auch für ganze Volksgemeinschaften, wenn sie sich beispielsweise gemeinsam mit einer Krise bisher nicht gekannten Ausmaßes konfrontiert sehen. Dann heißt es: neue Lösungen probieren, von denen vorher keiner so hundertprozentig wissen kann, ob sie genau den Erfolg haben werden, den man sich erhofft; oder ob man aufgrund der Erfahrungen, die man dann sammelt, noch einmal wird nachsteuern oder sogar etwas gänzlich NEUES wird ausprobieren müssen.
Bei all dem brauchen wir uns nicht wundern, wenn nicht immer gleich die erste gewählte Herangehensweise unabänderlich wird bestehen bleiben können. Auch Gott scheint das manchmal so gegangen zu sein: „Gebt Acht!“, sagt der HERR. „Die Zeit kommt, da werde ich mit dem Volk von Israel und dem Volk von Juda einen neuen Bund schließen. Er wird nicht dem Bund gleichen, den ich mit ihren Vorfahren geschlossen habe.“ (Jeremia 31,31f.)
RECHNEN LERNEN ohne Hilfe
Die Lehrerin fragt: „Thomas, zum ersten Mal seit vier Wochen hast du deine Rechenaufgaben richtig gelöst. Wie kommt denn das?“
„Mein Papa hatte einfach keine Zeit, mir zu helfen!“