Dass man im Leben einen Weg geht oder eine Methode wählt, die sich mit der Zeit als nicht mehr gut genug oder – weil veraltet – nicht mehr als hilfreich erweist, das scheint eine Erfahrung zu sein, die wir immer wieder machen (müssen). Es geht einfach immer nur Schritt für Schritt voran, und manchmal da muss man auch mal ganz NEUE SCHRITTE wagen. Das ist übrigens eine Erfahrung, die nicht nur wir Menschen machen (müssen), sondern die auch Gott immer wieder machen musste. So ging es ihm nämlich auch schon mit seinem Volk Israel: „Der neue Bund, den ich dann mit dem Volk Israel schließen will, wird völlig anders sein …“ (Jeremia 31,33a).

Mit dem Prinzip „Schritt für Schritt“, Altes zurückzulassen und sich auf Neues einzulassen, damit kennt sich also Gott bestens aus und kann uns daher auch sehr gut und verständnisvoll begleiten, wenn es uns gerade schwerfällt, neue Schritte zu wagen oder REFORMEN anzugehen.

REFORMEN
Drei Pfarrer prahlen mit ihrer Fortschrittlichkeit bei der Erprobung kirchlicher Reformen.
Der erste: „Stellt euch vor: In unserer Kirche gibt es seit kurzem an jedem Sitzplatz einen Getränkehalter!“
Darauf der zweite: „Nicht schlecht, aber in unserer Kirche gibt es an jedem Sonntag sogar kostenlos für jeden eine Tüte Chips!“
Und der dritte: „Das ist doch alles gar nichts. Bei uns hängt an den Hohen Feiertagen über dem Eingang der Kirche ein Schild mit der Aufschrift: ‚Während der Feiertage geschlossen‘.“
Anm. d. Red.: Dieser Witz stammt noch aus „Vor-Corona-Zeiten“ …