Probleme, die einem zu schaffen machen, gibt es in jeder Phase des Lebens: Im Kindergarten ist es das allmorgendliche Verlassenwerden von den Eltern, in der Grundschule das Einmaleins und auf der weiterführenden Schule erst die Englischvokabeln und dann auch noch das Prozentrechnen.

Und mit den Problemen, die mir zu schaffen machen, hört es ja nicht auf, wenn man erwachsen wird. Im Gegenteil! Da sind Konflikte am Arbeitsplatz und die Frage: “Was soll ich nun sagen, was soll ich jetzt machen, um die Konfliktparteien wieder zueinander zu bewegen?” Oder ein Vortrag, den ich halten soll, und mein Eindruck: “Ich habe keine Ahnung, was ich sagen soll. Alle, die da zuhören, sind viel älter als ich und haben viel mehr Ahnung von der Materie.”

“Ich kann doch nicht reden, ich bin noch zu jung!” (Jeremia 1,6)

Zu jung, zu alt, zu unerfahren, zu schüchtern. Irgendwo hakt’s immer. So geht es offenbar nicht nur mir. So ging es auch schon dem Propheten Jeremia.

ZU JUNG?

Der siebzigjährige steinreiche Teitelbaum hat eine bildschöne Zwanzigjährige geheiratet.
Sein Freund fragt ihn, wie er das geschafft hat:
“Nun, im Grunde ganz einfach: Ich habe ihr einfach gesagt, dass ich bereits 85 bin.”