Wie Reben nur Frucht bringen können, wenn sie am Weinstock bleiben, so können wir Menschen, sagt Jesus, auch nur fruchtbar und segensreich leben, wenn wir ganz eng mit ihm verbunden bleiben (Johannes 15,5). Den ersten Menschen, der so ganz eng mit Gott lebte, nannte die Bibel dann übrigens „fromm“. Das war Noah. Ihr wisst schon, dieser Noah, der bekannt wurde dafür, dass er …

DER ERSTE WEINBAUER
Ja, genau! Der Noah, von dem die Bibel erzählt, dass er als Erster einen Weinberg anlegte (1.Mose 9,20). Was dann folgt, klingt komischerweise aber überhaupt nicht mehr so, wie man sich üblicherweise „fromm“ vorstellt: Noah trank gleich so viel von seinem eigenen Wein, dass er betrunken wurde. Und würde man den Fortgang dieser Episode verfilmen, wäre sie vermutlich nicht einmal mehr jugendfrei …
Was wir daraus lernen können? Wenn Jesus gerade an einem Weinstock illustriert, was es heißt, ganz eng mit Gott verbunden zu sein, und die Bibel sogar den ersten Betrunkenen „fromm“ nennt, ob das vielleicht auch manche andere unserer Vorstellungen vom Leben mit Gott auf den Kopf stellen könnte, worauf es dabei eigentlich ankommt? Aber Jesus liebte es ja auch sonst, traditionelle Vorstellungen vom Frommsein und von Gott auf den Kopf zu stellen.
GOTT IST SCHWARZ
Lazarus erwacht aus dem Todeskoma. Ein enger Freund fragt ihn: „Lazarus, hast du Gott getroffen?“ Lazarus: „Ja, sie ist schwarz.“